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direkt zum Grossen Rosengarten oder zum Moscata-Gärtchen mit Beschreibungen und weiteren Fotos
In meiner kleinen Rosensammlung sind einige meiner ältesten
Pflanzen - sie sind teilweise schon dreimal umgezogen, standen in
Töpfen auf dem Balkon meiner Studentenwohnung oder der
Dachterrasse unseres Lofts über Zürich. Hier nun
wurden sie aus ihren Töpfen befreit und ausgepflanzt...
Meine ersten Rosen waren aus dem Gartencenter; ihre Sortennamen sind
längst vergessen. Vor einiger Zeit kam ich jedoch auf den
Geschmack historischer englischer Rosen: ihre offenen, flachen, teils
geviertelten Blüten, meist fein duftend, gefallen mir einfach
besser als die der modernen Strauchrosen. Was mir bisher noch niemand
erklären konnte, ist wieso so viele englische
Rosen französische Namen tragen...
Der Grossteil meiner Rosen stammt von John Scarman vom Landhaus Ettenbühl im
Badischen. Scarman hat sein Sortiment alter englischer Rosen durch
eigene Züchtungen im ähnlichen Stil ergänzt.
Die Rosen können in Ettenbühl alle auch ausgepflanzt
in klassischen mixed borders gesehen oder während Kursen
näher kennen gelernt werden. Die Anlage von Ettenbühl
ist im Juni immer mal eine Reise wert. Einige wenige meiner Rosen
stammen aus der Rosengärtnerei
Huber in Dottikon.
Lage und Anlage der beiden Rosengärten
Mein Rosengarten umfasst eigentlich zwei Gärten: den grossen
Garten am Hang, und den kleineren Moscata-Garten vor dem Gartenhaus.
Drei weitere Rosen stehen alleine in der Nähe der Linde. Die
Südwest-Lagen der beiden Gärten gehören zu
den sonnigsten unseres Grundstücks - wenn auch weniger sonnig
als zuvor auf der Dachterrasse, wo sie auch automatisch
bewässert wurden. Getreu meiner "Lazy gardening"-Philosophie
werden die jetzt ausgepflanzten Rosen nicht wirklich
verhätschelt: Ausser dem Winter- und einem Sommerschnitt war
ich im 2005 nicht pflegerisch aktiv. Bewässern war nicht
nötig, einige der Rosen wurden aber durch Rost oder Mehltau
vor allem spät in der Saison ziemlich mitgenommen.
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| Der
Grosse "Rosengarten" vorher... |
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nach der Pflanzung |
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und nach einem Jahr |
Grosser Rosengarten am Hang
Zuvor war dieser Fleck überwuchert mit Hecken-Lonicera, einem
wildwachsenden Aahornund einem überalterten Holunderbaum. Am
schlimmsten war aber der Knoblauchhederich (Allaria petiolata) - ja,
der verhält sich wie Meerrettich, jedes kleine
Wurzelstück treibt wieder aus... Das Roden und Jäten
dieser ca. 15 m2 nahm 3 Tage in Anspruch. Ich liess den Boden um die
Rosen bisher offen, um unerwünschten Wuchs einfach entfernen
zu können. Im 2006 werde ich die Rosen ev. unterpflanzen, bin
noch nicht sicher mit was - Polsterthymian hat sich an dieser Lage als
ungeeignet erwiesen, offenbar ist der Boden nicht trocken genug.
Moscata-Hybriden-Gärtchen
Moscata-Hybriden mag ich wegen ihrer kleinen feinen Blüten
sehr - ich wollte sie daher in einem eigenen, kleinen Garten pflanzen,
wo man nahe an jede Pflanze rankommt. Dafür
ausgewählt haben wir einen ca. 5 m2 grossen halbrunden, ebenen
Flecken vor dem Gartenhaus - der "Rasen" war nach längerer
Lagerung eines Holzhaufens nicht mehr existent. Die Vorbereitung des
Bodens war hier sehr viel einfacher, so dass diese Rosen als erste in
den Genuss ihrer topflosen Freiheit kamen.
Der Plan beider Rosengärten und die einzelnen Rosensorten
werden auf den folgenden Seiten näher vorgestellt:
Grosser Rosengarten
Moscata-Hybriden-Garten
(viele Bilder - Entschuldigung für lange Ladezeiten)
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