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| Sicht von der Terrasse auf den Garten |
Sicht vom Gartenhaus in den Garten |
Unser Garten heute
Gartenplan
Meine Vorhaben
Unser Garten heute
Unser Garten liegt auf ca. 390 m ü.M. in Eggenwil
in einer Südwest-Hanglage und ist ca. 12 x 50 m gross. Er grenzt
an die Landwirtschaftszone und liegt ca. 500 m von der Eggenwiler
Reuss-Schlaufe (mit Reuss-Auen Foort). Zusätzlich haben wir eine bepflanzte Terrasse von ca. 100 m2, und einen kleinen Gemüsegarten.
Unser Garten wurde im 1987 angelegt (Aufschüttung am Hang); er
besteht aus einer Rasenfläche mit je einem Bord oben und unten,
mehreren damals gepflanzten Bäumen, sowie schattigen Partien ums
Haus. Bis auf den "Rasen" sind alle Gartenteile stark geneigt. Da wir
Haus und Garten mieten, sollen Gartenhäuser und Bäume nicht
verändert werden.
Der Garten war mehrere Jahre nicht gepflegt worden und beherbergt daher
verschiedene wild gewachsene einheimische Sträucher und Stauden
(wenig Diversität), jedoch auch einige alien invaders wie
Kanadische Goldrute, Heckenlonicera, Forsythie oder Kirschlorbeer.
Einige Umgestaltungen sind bereits realisiert: beim westlichen
Gartenhaus unterhalb der Mirabelle sind bereits meine ca. 20 englischen
Rosen gepflanzt. Nördlich des Hauses und südlich des
Gartenhauses sind Beerensträucher gesetzt. Für den
Gemüsegarten hatte ich ca. 20 m2 Brennesseln gejätet; er wird
äusserst extensiv und wenn möglich mit Bio-Saatgut (von Sativa oder Ginsterfarm) und seltenen Sorten (Pro Specie Rara) bewirtschaftet.
Zum Spritzen bin ich schlicht und einfach zu faul, so dass mein
Gemüsegarten schon fast als ökologische Ausgleichsfläche
und Genreservoir für die umliegenden Gemüsekulturen der
Aargauer Bauern zählen dürfte. Im Vorgarten gedeihen eine
Eibe, eine Rote Rose und ein Feigenbaum.
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| Rosengarten |
Gemüsegarten und Reuss |
Terrassen-Garten |
top
Gartenplan (zum Zeitpunkt unseres Einzugs im 2004)

Legende der bestehenden Bepflanzung:
| 1 |
Winterlinde |
6 |
Weissdorn |
11 |
Flieder |
| 2 |
Kirschbaum |
7 |
Lonicera-Hecke |
12 |
Quittenbaum |
| 3 |
Zwetschgenbaum |
8 |
Rottannen und Birken |
13 |
Mirabellenbaum |
| 4 |
Hainbuchen |
9 |
Haseln |
14 |
Kornelkirschen |
| 5 |
Apfelbaum |
10 |
Holunder |
15 |
Vogelbeerbaum |
top
Meine Vorhaben
Der Garten wird nun erneuert - d.h. 90% jäten und roden, 10% Neues
schaffen... Ich versuche zwei Garten-Philosophien in teilweise
getrennten Räumen zu vereinen: Farbgarten und Naturgarten. Der
Zeithorizont dafür ist ca. 3-4 Jahre, da ich gerne alles selbst
machen möchte.
Farbgärten gefallen mir sehr viel besser als die klassischen mixed
borders; durch die Konzentration auf einen Farbton kann man viel besser
mit Blatt- und Blütenformen und -Texturen spielen: Ein weisser
Garten mit Nachmittagssonne, unterhalb des Sitzplatzes gleich beim
Haus, soll im 2006 erstmals blühen; und nach der Entfernung einer
morschen Palisade auf der Nordseite des Sitzplatzes wird zur Zeit ein
weiss-grüner Schattengarten unter Holunder, Flieder und Kirsche
angelegt. Zwischen Kirschbaum und Apfelbaum soll später ein
sonnengelber Farbgarten folgen, während zwischen Apfelbaum und
Rosengarten bereits der Grundstein für einen dunkelroten Garten
gelegt ist.
Die Bevorzugung einheimischer Pflanzen halte ich für einen guten
Grundsatz, den ich aufgrund von Liebhabereien jedoch nicht überall
konsequent befolge. Im Naturgarten sollen zu den bestehenden
Bäumen aber ausschliesslich einheimische Pflanzen und
Sträucher gesellt werden, die Nahrung und
Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedenste Tiere
bieten. Der Naturgarten soll hauptsächlich im Hang unterhalb der
Linde sowie auf Teilen der Terrasse entstehen. An beiden Stellen
herrschen zur Zeit Kanadische Goldruten, Heckenlonicera und andere Monokulturen. Mit Patricia Willi's Wildstaudengärtnerei
habe ich bereits ein Reservoir für Wildstauden-Samen und -Pflanzen
aus der Region gefunden. Zudem sollen das Wäldchen und das
Brennesselfeld am westlichen Grundstückende nicht verändert
werden.
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