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Unser Rosengarten
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In meiner kleinen Rosensammlung sind einige meiner ältesten Pflanzen - sie sind teilweise schon dreimal umgezogen, standen in Töpfen auf dem Balkon meiner Studentenwohnung oder der Dachterrasse unseres Lofts über Zürich. Hier nun wurden sie aus ihren Töpfen befreit und ausgepflanzt...

Meine ersten Rosen waren aus dem Gartencenter; ihre Sortennamen sind längst vergessen. Vor einiger Zeit kam ich jedoch auf den Geschmack historischer englischer Rosen: ihre offenen, flachen, teils geviertelten Blüten, meist fein duftend, gefallen mir einfach besser als die der modernen Strauchrosen. Was mir bisher noch niemand erklären konnte, ist wieso so viele englische Rosen französische Namen tragen...

Der Grossteil meiner Rosen stammt von John Scarman vom Landhaus Ettenbühl im Badischen. Scarman hat sein Sortiment alter englischer Rosen durch eigene Züchtungen im ähnlichen Stil ergänzt. Die Rosen können in Ettenbühl alle auch ausgepflanzt in klassischen mixed borders gesehen oder während Kursen näher kennen gelernt werden. Die Anlage von Ettenbühl ist im Juni immer mal eine Reise wert. Einige wenige meiner Rosen stammen aus der Rosengärtnerei Huber in Dottikon.

 


Lage und Anlage
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Mein Rosengarten umfasst eigentlich zwei Gärten: den grossen Garten am Hang, und den kleineren Moscata-Garten vor dem Gartenhaus. Drei weitere Rosen stehen alleine in der Nähe der Linde. Die Südwest-Lagen der beiden Gärten gehören zu den sonnigsten unseres Grundstücks - wenn auch weniger sonnig als zuvor auf der Dachterrasse, wo sie auch automatisch bewässert wurden. Getreu meiner "Lazy gardening"-Philosophie werden die jetzt ausgepflanzten Rosen nicht wirklich verhätschelt: Ausser dem Winter- und einem Sommerschnitt bin ich kaum pflegerisch aktiv. Bewässern ist nicht nötig, einige der Rosen werden aber durch Rost oder Mehltau vor allem spät in der Saison ziemlich mitgenommen.

 

Der Standort unseres grossen Rosengartens war früher überwuchert mit Schneebeeren, einem wildwachsenden Aahorn und einem überalterten Holunderbaum. Am schlimmsten war aber der Knoblauchhederich (Allaria petiolata) - ja, der verhält sich wie Meerrettich, jedes kleine Wurzelstück treibt wieder aus... Das Roden und Jäten dieser ca. 15 m2 nahm 3 Tage in Anspruch. Ich liess den Boden um die Rosen bisher offen, um unerwünschten Wuchs einfach entfernen zu können. Irgendwann werde ich die Rosen ev. unterpflanzen, bin noch nicht sicher mit was - Polsterthymian hat sich an dieser Lage als ungeeignet erwiesen, offenbar ist der Boden nicht trocken genug.

 

Moscata-Hybriden mag ich wegen ihrer kleinen feinen Blüten sehr - ich wollte sie daher in einem eigenen, kleinen Garten pflanzen, wo man nahe an jede Pflanze rankommt. Dafür ausgewählt haben wir einen ca. 5 m2 grossen halbrunden, ebenen Flecken vor dem Gartenhaus - der "Rasen" war nach längerer Lagerung eines Holzhaufens nicht mehr existent. Die Vorbereitung des Bodens war hier sehr viel einfacher, so dass diese Rosen als erste in den Genuss ihrer topflosen Freiheit kamen.

 



Last update:  19:05 17/05 2007
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